17. Hämophilie-Symposion: Hamburg 1986 by G. Landbeck (auth.), Prof. Dr. med. G. Landbeck, Prof. Dr.

By G. Landbeck (auth.), Prof. Dr. med. G. Landbeck, Prof. Dr. med. R. Marx (eds.)

Inhaltsübersicht: Prognostisch relevante Erkenntnisse zum Verlauf der HIV-Infektionen bei Hämophilen: Übersichtsreferate. Längsschnittstudien zur prognostischen Relevanz hämatologischer, klinisch-chemischer, immunologischer und mikrobiologischer Verlaufsbefunde. Therapie bei Frühzeichen einer klinischen Manifestation der HIV-Infektion (ARC/LAS-Kriterien).- Fortschritte in der orthopädischen Versorgung Hämophiler: Hämophile Arthropathie. Möglichkeiten und Grenzen der Arthroskopie. was once leistet die Kernspin-Tomographie?- Angeborene Thrombozytopathien: Pathophysiologie und Diagnostik. Angeborene Thrombozytopathien.- Freie Vorträge.

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Kostbarkeiten aus dem Deutschen Apotheken-Museum Heidelberg / Treasures from the German Pharmacy Museum Heidelberg

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Berufsbedingte Wirbelsäulenschäden Unfallbegriff und Kausalität Die Thrombose: Gutachtenkolloquium 8

Aktuelle Fragen der neuen Berufskrankheiten, die vom Bundesarbeitsminister als Verordnungsgeber mit Wirkung vom 01. 01. 1993 eingef}hrt worden sind, werden diskutiert. Die Beitr{ge besch{ftigen sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Berufskrankheiten, mit den Anforderungen an das entsprechende Verwaltungsverfahren und mit den Grundlagen f}r eine {rztliche Begutachtung.

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Seit der ersten Meldung gesicherter AIDS-Todesfiille im Jahre 1984 wird in dies em Jahr also eine Zunahme erkennbar [1, 2]. Tabelle 1. Todesursachen Hiimophiler 1978-IX/1986 (BRD) Beteiligt an Erhebung: 46 Kliniken bzw. Zentren Gesamtzahl Verstorbener: 127 Verteilung nach Schweregraden: - schwere H. - mitte1schwere H. - leichte H. -H. 103 Patienten 9 Patienten 11 Patienten 4 Patienten Verteilung nach Krankheitstyp: - Hiimophilie A - Hiimophilie B 113 Patienten 14 Patienten (89%) (11%) Die Hiiufigkeit der Todesursachen, gegliedert nach den schon in den Vorjahren gefiihrten Hauptgruppen, geht aus Tabelle 2 hervor.

Das gilt fUr praktisch alle Virussysteme, die ich im Moment iiberschaue. Nehmen Sie ein klassisches Beispiel: Poliovirus. Gegen Polioviren bilden praktisch alle Infizierten wie fast alle Geimpften sehr gute, leicht nachweisbare, hochtitrige neutralisierende Antik6rper. Diese Antik6rper traten aber auch bei jenen 1% der Infizierten auf, die schlaffe Lahmungen entwickelten. Das heiBt, der neutralisierende Antik6rpertiter hat fast keine Aussagekraft fUr die Prognose wahrend der akuten Infektion. Fiir die Zeit danach zeigt er natiirlich Schutz an.

Die ersten Inaktivierungsversuche waren sehr erfolgversprechend [4], und es gab wenig Grund anzunehmen, daB eine Behandlung fiir 30 min bei 50-60°C von dem Virus iiberlebt werden konnte. Ein vermehrungsfahiges Virus konnte in der Gewebekultur nach dieser Zeit nieht gefunden werden. Selbst eine normale Lyophilisation fiihrt nach ca. 60 min zu einem Infektiositatsabfall von 2 log 10 Stufen [4]. Der Infektionstiter fallt aber wahrend dieser kurzen Behandlungszeiten in Gegenwart hoher Proteinkonzentrationen nicht linear ab, sondern nahert sich asymptomatisch einer verbleibenden Restinfektiositat, die in der Gewebekultur nicht mehr mit den heute zur Verrugung stehenden Verfahren bestimmt werden kann.

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