Braindance oder Warum Schimpansen nicht steppen können: Die by Dean Falk, G. Bosch

By Dean Falk, G. Bosch

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A. Schimpansen der Fall ist. Insgesamt besaß das Gehirn dieser Hominidenform ein Blutgefäßsystem, das eher für ein Leben in kühleren als in heißeren Lebensräumen geeignet ist. Außerdem waren die Finger- und Fußknochen beim mutmaßlichen Vorfahren der Robustus-Form gekrümmt. Demzufolge hätten jene Hominiden weiterhin wie andere Affen auf Bäume klettern (und somit den Lebensraum Baum beibehalten) können, obwohl sie physisch gesehen bipede Wesen waren. Wie die Gorillas waren auch die robusten Australopithecinen durch einen ausgeprägten Sexualdimorphismus gekennzeichnet, und außerdem waren sie - ebenfalls wie die Gorillas hochspezialisierte und ausschließliche Pflanzenfresser.

Und so haben sich bei dieser Debatte schließlich die Stimmen der paläontologischen «New Generation» in der allgemeinen Kakophonie durchsetzen können. Und selbstverständlich sind die Endokranialausgüsse der Australopithecinen so affenähnlich, wie man sie sich nur vorstellen kann. Taung kommt nach St. Louis 57 Darüber hinaus haben- wie ich mir schon lange sehnliehst erhofft hatte- auch andere Forscher endlich ihre persönlichen Ansichten über die Evolution des menschlichen Gehirns veröffentlicht: Jüngst publizierte Ergebnisse der Arbeitsgruppe um Armstrang (die mit weiterentwickelten Techniken an verschiedenen Primaten arbeiteten) sowie von Jerison (der die vergleichende Morphametrie anwandte) bekräftigen die These, der Sulcus lunatus habe sich bei frühen Hominiden eher in einer «affenähnlichen» Position befunden [5].

Während des Vortrags hatte ich die Bemerkung geäußert, die Anthropologen benutzen immer noch verhältnismäßig primitives Gerät (wie zum Beispiel Greifzirkel und Zahnseide), um an Endocasts bestimmte Gehirnmerkmale zu messen. Während der anschließenden Diskussion meinte Vannier, er habe neue Methoden entwickelt, um komplexe Strukturen zu vermessen und darzustellen, und diese dürften eigentlich auch bei Endocasts durchzuführen sein. Deshalb lud er mich zu einem Besuch seines Laborsam Mallinckrodt Institute ein, das zum Medical Center der Washington University gehört.

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